Mehrehe

Urwa berichtete, dass er sich bei Aisa über den Koran-Vers (4:3) erkundigte, in dem Allah, Erhaben ist Er, sagt: >Und wenn ihr fürchtet, nicht gerecht gegen die Waisen zu sein, so heiratet, was euch an Frauen gut ansteht, zwei, drei oder vier; und wenn ihr fürchtet, nicht billig zu sein, (heiratet) eine oder was im Besitz eurer rechten (Hand ist). So könnt ihr an der ehesten Ungerechtigkeit vermeidend Aisa sagte zu ihm: “Du, Sohn meiner Schwester! Es handelt sich dabei um die Waisenmädchen, die sich in der Obhut ihres Fürsorgeberechtigten befinden, und er die Heirat mit ihnen wegen ihres Vermögens und ihrer Schönheit begehrt und will dazu eine geringere Brautgabe leisten, als die sonst für ihren Stand nach der Sunna üblich ist. Darauf erging das Verbot, dass Waisenmädchen nicht ungerechterweise verheiratet werden dürfen, es sei denn, ihr Brautgeld wird ihnen vollständig geleistet. Anderenfalls erging der Befehl, dass sie (die Männer) andere Frauen außer den Waisenmädchen heiraten sollen.” (Bu)

Al-Miswar Ibn Mahrama berichtete: “Ich hörte den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm – als er auf dem Podest stand – sagen: »Die Leute des Stammes von Banu Hisam Ibn Al-Mugira haben um Erlaubnis dafür gebeten, ihre Tochter Alyy Ibn Abi Talib zur Ehefrau zu geben. Ich erlaube es nicht, und ich werde es nicht erlauben, und nie werde ich es erlauben! Es sei denn, dass sich Alyy Ibn Abi Talib von meiner Tochter scheiden lässt und deren Tochter heiratet. Denn sie ist wahrlich ein Stück von mir: Mich wird das betrüben, was sie betrübt, und mich wird dasselbe Übel treffen, das sie trifft.«” (Bu)

Al-Qasim sagte: “Aisa berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, normalerweise die Entscheidung durch das Los traf, wenn er sich auf eine Reise begeben und eine oder mehrere seiner Frauen mitnehmen wollte. Einmal geschah es, dass die Entscheidung für Aisa und Hafsa zusammenfiel. Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte, wenn er nachts die Reise unternahm, neben Aisa zu laufen, um sich mit ihr zu unterhalten. Da sagte Hafsa zu ihr: »Willst du nicht auf meinem Kamel reiten, so dass ich auf deinem Kamel reite und jede von uns da und dort Ausschau halten kann?« Sie erwiderte: »Doch!« Da ritt sie, und der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, begab sich zum Kamel von Aisa, auf dem Hafsa ritt, grüßte sie und setzte seinen Marsch fort, bis es für eine Rast soweit war. Da vermisste Aisa ihn (den Propheten). Während des Aufenthalts steckte sie (Aisa) ihre Beine ins Gebüsch (, in dem normalerweise Tiere kriechen,) und sagte: »O Herr, schicke mir einen Skorpion oder eine Schlange, die mir einen Stich versetzt, weil ich keine Rechtfertigung dafür erbringen kann!«” (Bu).